Ein Jahrzehnt Stadtentwicklung

Der Internetriese Google hat still und heimlich seine Satellitenbilder der Dienste Google Maps und Google Earth aktualisiert und dabei Münster nicht vergessen.

Die bisherigen Bilder von 2006 wurden auf den Stand vom 15. April 2010 gebracht. Nicht top aktuell aber immerhin.
Zuvor gab es zwar schon Bilder von 2008, aber aufgrund der etwas schlechteren Qualität blieb man bis Anfang der Woche bei 2006.

Natürlich schauen jetzt wieder viele nach, ob sie Ihr Wohnhaus wiederfinden, die Schule oder den Arbeitsplatz, oder sonstige interessante Merkmale.

Aber als besonderes Feature ist bei Google Earth die Möglichkeit hervorzuheben, zwischen den bisher veröffentlichen Aufnahmen, hin- und herzublättern.

 

So kann man, wie in den beiden Bildern oben, nicht nur die Auswirkungen von Kyrill auf die Botanik des Schlossplatzes sichtbar machen, sondern mittlerweile fast ein Jahrzehnt an Stadtentwicklung und Verdichtung Münsters auf Google Earth nachverfolgen und Münsters Wachstum entgegen dem NRW-Trend nachvollziehen.

An folgendem Beispiel sieht man auf dem linken Bild von 2001, das noch frequentierte Hawerkampgelände,
eine in Bau befindliche Halle Münsterland und das noch in Betrieb befindliche Gasometer.
Schon fünf Jahre später, 2006, sieht man auf dem rechten Bild ein leeres Hawerkampgelände,
ein stillgelegtes Gasometer, eine nagelneue Feuerwehrwache II.

 

2008, unten auf dem linken Bild, sieht man schon den neuen Straßenzug des Albersloher Weges
mit Anbindung an den Boelckeweg. Die Halle Münsterland hat zu Ende gebaut.
Das Hawerkampgelände dient derweil als Abstellfläche für LKW-Auflieger der Firma Schmitz Cargobull.
Auf dem rechten Bild von 2010 ist der neue Praktiker Baumarkt an der Theodor Scheiwe-Straße zu erkennen.
Bereits der dritte Praktiker Standort in Münster. Auch der Albersloher Weg ist fertig umgebaut und
das Hawerkamp-Gelände liegt, wie bis zum heutigen Datum, brach.

 

Als weitere Beispiele haben wir Aasee, Auf der Horst, das Gebiet um Feuerwache II, Germania Campus, das alte Freibad Handorf, Hindenburgplatz, Leonardo Campus, rund ums Preußenstadion, Schleuse und Stubengasse/Hanse Carré in eine Diashow eingefügt, in der man auch vor- und zurückblättern kann.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

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3 Responses to Ein Jahrzehnt Stadtentwicklung

  1. iP_Schneider says:

    Interessant die Bilder so direkt nebeneinandergestellt zu sehen, aber wieso gibt es hier eigentlich keinen Flattr-Button?

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