Asphalt-Frühstück

Zum heutigen 21.6.2015 hatte der Gewerbeverein Wolbeck eingeladen, sich beim gemeinsamen Frühstück in Wolbeck zu treffen um die Bürger zusammenzubringen und mit dieser Veranstaltung dem Stadtteil eine neue Identität zu geben.
Und so war das 1. Wolbecker Asphalt-Frühstück auch ein voller Erfolg, wenn auch die Idee des Bürgerbrunches nicht neu in Münster ist.

GedeckteTafel

Bereits ab 6 Uhr wurde die Münsterstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt um Tische, Bänke und Deko aufzubauen.
Ab 10 Uhr ging es dann los. Schon vorher kamen viele der Bürger, die einen der Plätze für €5 reserviert hatten und verteilten sich an die Tische.
Oberbürgermeister Lewe hat sich zur Eröffnung des Events eingeladen und lobte die Idee, dass sich die Bürgerinnen und Bürger die Straße zurück holten.
Er würde sich freuen auch im Jahr 2016 ein Asphalt-Frühstück in Wolbeck zu sehen, dass ja definitiv die Attraktivität des Stadtteils steigerte. Über die Sperrung der Münsterstraße brauche sich ja, Dank der neuen Ortsumgehung, auch niemand beschweren, musste Herr Lewe noch mal anmerken.
Dem Oberbürgermeisterwahlkampf geschuldet, gab es noch weitere Versprechen, den Ortskern von Wolbeck in der Zukunft attraktiver machen zu wollen, bevor das Stadtoberhaupt den Bürgern die Tafel wieder überliess und selber zum nächsten Termin eilte.


Bei diesem Picknick „der besonderen Art“ konnte man entweder selber zum Verzehr mitbringen was man wollte, oder aber vorab einen der Picknick-Kisten, Aufschnitt-und Käseplatten, sowie Snack-Becher mit der Tischreservierung buchen. Für Kaffee und – trotz der frühen Stunde- Bier war ebenso gesorgt, wie für Waffeln, Kuchen und Brötchen.
Auch für Unterhaltung war gesorgt. Kinder konnten  in der Kinder-Strasse mit Seifenblasen, Heuballen und sonstigem Spielzeug spielen. Und auf der kleinen Bühne spielten wo Gitarristen und Saxophonisten der Musikschule Wolbeck spielten. Der Damenchor zog es vor direkt vor den Tischen zu spielen und auch die junge Gruppe der Querflötistinnen unterhielt die Gäste.

Petrus meinte es bis zum Nachmittag gut mit den Feiernden. Vormittags schien die Sonne. Ein paar Regentropfen zwischendurch machten den Wolbeckern nichts aus.
Dann war aber auch irgendwann die Zeit des Brunchens vorbei und die Münsterstraße wurde flott von den Helferinnen und Helfern aufgeräumt und wieder für den Verkehr freigegeben, als dann auch stärkere Regen den letzten Spuren des Frühstücks vom Asphalt spülte.

Alles in allem ein gelungener Sonntag in Wolbeck, der trotz vieler anderer Events in Münster an diese Wochenende, wie dem internationalen Flurstücke Festival, dem Kult(ur)picknick „Britnic“ oder dem 24 Stunden Rennen um die Promenade gut besucht war und – wer weiß – zukünftig weitere Nachahmer in anderen Stadtteilen findet.

Ortsumgehung Wolbeck

„Endlich!“, mag es aus manchem Münsteraner herausplatzen und wie ein Stein vom Herzen fallen.
89 Jahre nach den ersten Planungen zur Ortsumgehung Wolbeck,
zeichnet sich ein Ende der Arbeiten ab.
Am 16. Dezember 2014 wird die 5,8 Kilometer lange Strecke der neuen Landesstraße L 585n,
die den engen Ortskern von Wolbeck entlastet, eingeweiht und für den Verkehr freigegeben.
Lange Jahre der Diskussion in Politik und Bürgerschaft, Planung, Planfeststellungsverfahren und -beschlüsse, Widersprüche, Klagen und schlussendlich -nach einigen geänderten Entwürfen- Jahre der Bauarbeiten gehen somit zu Ende.

Lange Geschichte

Die Geschichte dieser Umgehungsstraße liest sich ein wenig wie eine Odyssey:
Die ersten Bekundungen für diese Strecke gab es schon 1925, die aber wieder verworfen wurden.
Weitere Planungen gab es 1964. Auch hier wurde viel verworfen, aber die Diskussion blieb.
1999 wurde dann endlich das erste Planfeststellungsverfahren in Gang gesetzt.
2003 ein weiteres Planfeststellungsverfahren für eine veränderte Trassenführung.
2005 wurden von der Bezirksregierung Münster rund 1300 Einwendungen gegen die Ortsumgehung Wolbeck angehört. Im Februar 2008 erfolgte der finale Beschluss zum Bau der Entlastungsstrecke, den viele Wolbecker herbeisehnen. Dazwischen ein Duzend Klagen gegen den Ausbau der Wolbecker Ortsumgehung, die immer wieder für Verzögerungen sorgten.
Stark beengte Platzverhältnisse und stetig steigender Kfz-Verkehr machten eine Umgehungsstrecke im Laufe der Zeit immer notwendiger.
Als die letzten Klagen gegen den Ausbau vom Oberverwaltungsgericht Münster im September 2008 abgewiesen wurden, konnte der Landesbetrieb Straßenbau NRW, der für den Bau der Strecke verantwortlich ist, am 30. April 2009 den ersten Spatenstich für die erste Brücke der Ortsumgehung setzen. Doch danach passiert erst einmal nichts mehr.
Ging man anfänglich davon aus, dass bereits im folgenden Jahr der erste Bauschabschnitt im Norden Wolbecks fertiggestellt sein würde, so begannen die Bauarbeiten hierzu erst Mitte August 2011. Nach dessen Fertigstellung im Frühjahr 2012 folgte dann am 5. November 2012 der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt, im Süden von Wolbeck.
So wurde die Fertigstellung von Jahr zu Jahr verschoben.

Streckenverlauf

Sieben Brücken, drei Kreisverkehre und sieben Querungen für Amphibien wurden für die neue Strecke erforderlich.
Hinzu kamen Anbindungen und Zubringer zu anliegenden Straßen und Wohngebieten.

Streckenverlauf Ortsumgehung Wolbeck  L 585n

Am ersten Kreisverkehr im Norden zwischen Münsterstraße, Alter Postweg und Alter Mühlenweg abzweigend, führt die neue Strecke, die das Land NRW am Ende statt 15 über 23 Millionen Euro gekostet haben wird, westlich am Gewerbegebiet Wolbecker Windmühle und dem Sportzentrum Wolbeck vorbei Richtung Süden, kreuzt die Hiltruper Straße im nächsten Kreisverkehr und endet dann im Süden am dritten Kreisverkehr bei Steintor, Wolbecker Straße und L 520.

Auch wenn die Strecke offiziell noch nicht freigegeben wurde, hat Aa bis Zoo die Ortsumgehung am einem sonnigen Wochenende einmal -münstertypisch- mit dem Fahrrad abgefahren und traf auf erstaunlich viele Anlieger, die die gleiche Idee hatten und die Route für einen Spaziergang oder eine kleine Radtour nutzten.

Hier zwei Videos der Strecke in beiden Richtungen. Nicht spektakulär aber schon bald seltenheitswert, da zum Aufnahmezeitpunkt noch für den Kfz-Verkehr gesperrt.

Ortsumgehung Wolbeck (L 585n) von Norden nach Süden:

Ortsumgehung Wolbeck (L 585n) von Süden nach Norden:

Reaktivierung

Langsam setzte sich heute um 11 Uhr mit leisem Dieselgeräusch ein vollbesetzter Talent-Triebwagen der Deutschen Bahn am Bahnhof Münster Ost in Bewegung.

Es geht über die alten Bahnhöfe Gremmendorf und Wolbeck, dann nach Albersloh um schliesslich zum Wendehalt Sendenhorst zu gelangen.

Bahnhof Münster-Ost? Den kennen viele Münsteraner gar nicht mehr.
Er liegt versteckt zwischen Westfalen AG und der Halle Münsterland an der Lippstädter Straße.
Zuletzt rollte regulärer Personennahverkehr von hier im September 1975. Dann wurde der Personennahverkehr auf dieser Strecke komplett eingestellt.

Auch die Bahnhöfe Gremmendorf und Wolbeck sind in Ihrer ursprünglichen Funktion wohl nur noch den älteren Jahrgängen bekannt.
Alle drei Bahnhöfe liegen an der Strecke der Westfälischen Landeseisenbahn und diese soll für regulären Personennahverkehr in der Zukunft wieder aktiviert werden.
Derweil dient der Bahnsteig am Haus Heuckmann in Gremmendorf als Platz für Schützenfeste und Weihnachtsmärkte und der Bahnhof Wolbeck als Jugendzentrum.

Der heutige Tag war eine Ausnahme, denn das Hafenfest in Münster bot Anlass mit einem Sonderzug die geplante Reaktivierung der alten WLE-Strecke Münster bis Sendenhorst ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen.
Und weil so viele Jahre nur seltener Güterverkehr zwischen dem Hauptnetz der Bahn und Westfalen AG rollte,
ging es heute im Blümchenpflücktempo mit maximal 30 km/h über die Gleise.

Im 2-Stunden Takt pendelte heute fünf mal der Zug von Münster nach Sendenhorst und wieder zurück.
Die Sonderfahrt, die heute für eine Richtung über eine Stunde brauchte, soll später einmal in 28 Minuten bewältigt werden; 14 Minuten zwischen Münster und Wolbeck.
Dabei sollen im regulären Betrieb zusätzlich noch die Haltepunkte Loddenheide und Angemodde einbezogen werden.
Und natürlich der Hauptbahnhof, über den es dann weiter Richtung Zentrum Nord gehen wird.

Mit 6000 Fahrgästen wird täglich gerechnet und trotzdem geht man schon jetzt von einem jährlichen Betriebsdefizit von 3,8 Millionen Euro aus.
Auf diesen Kosten wollen und können die Stadt Münster, die mit 14,13% und der Kreis Warendorf,
der mit 26,82% an der WLE beteiligt sind, nicht sitzen bleiben.
Hier soll das Land NRW den intelligenten Betrieb des Schienennahverkehrs fördern.

Doch bis zu einem regulären Betrieb der Strecke braucht es noch viel Zeit und Geld.
Für 32,8 Millionen Euro, die in Fördertöpfen des Bundes gesucht werden, müssen Strecke und Haltestellen ausgebaut werden.
Zum heutigen Zeitpunkt ist ein barrierefreier Einstieg nicht möglich.
Die Schienen und Schwellen sind nicht mehr so in Schuss, wie es für einen vernünftigen Betrieb erforderlich ist.

Aber es ist erklärtes Ziel der Stadt Münster, des Kreises Warendorf und des Zweckverband des Schienenpersonennahverkehrs Münsterland (ZVM), dieses Zukunftsprojekt durchzusetzen.
Begonnen wird damit, die Planungen zur Reaktivierung der WLE-Strecke bis zur Antragsreife zu beauftragen.
Das soll schon bei der nächsten Sitzung des ZVM im Juli geschehen.
Denn erst wenn die anschließende gut anderthalb Jahre lange Planungsphase vollendet ist, können Fördermittel beantragt werden.

Sinnvoll oder nicht?

Über Jahre hinweg kam immer wieder die Idee auf den Tisch die Bahnstrecke wieder in Betrieb zu nehmen.
Man hätte sie vielleicht nie stillegen dürfen.
Es gab Diskussionen, es wurden Gutachten beauftragt, Untersuchungen angestellt, aber passiert ist weiter nichts.
Jetzt endlich beginnt man Nägel mit Köpfen zu machen und treibt das Projekt voran.
Münster wächst und damit auch der Straßenverkehr.
Mit der Konversion der ehemaligen britischen Kaserne in Gremmendorf in einen zivil genutzten Handels- und Wohnkomplex kommt die Bahn als Alternative zum Auto ebenso wie gerufen.

Auch die vielen Pendler die Ihren Arbeitsplatz in Münsters Zentrum, am Hafen oder der Loddenheide haben, würden von der Bahnstrecke profitieren und die Innenstadt Münsters ein Stück weit vor dem Verkehrsinfarkt bewahren. Die Bahn hat wieder Zukunft, die alte Trasse ist da und die Buslinien der Linie 6 und 8 in den Südosten Münsters sind im Berufsverkehr mehr als ausgelastet.
Man geht davon aus im Jahre 2020 die ersten Züge nach Fahrplan auf die Strecke zu schicken, wenn die Bewilligung der Fördergelder durch ist.
Wir warten gespannt wie es weiter geht.
Zumindest bei der heutigen Sonderfahrt war der Talent Triebwagen der Baureihe 643 der Deutschen Bahn gut ausgelastet und auch entlang der Strecke waren viele Bahnfans zu beobachten,
die die Besonderheit des Zuges auf dieser Strecke zu schätzen wussten und auf Fotos verewigten.

Weiterführende Links:

Zweckverband des Schienenpersonennahverkehrs Münsterland (ZVM)

– Arbeitsgemeinschaft Schienenverkehr Münsterland e.V. (ASM)

Zerstörungswut

Eigentlichen dienen Sie der Verkehrssicherheit, der Abgrenzung der Fahrbahn und einem besseren Erkennen des Straßenverlaufs.
Für manche dienen sie aber offenbar als wehrloses Opfer von blinder Zerstörungswut.

Die Rede ist vom StVO-Zeichen 620, allgemein als Leitpfosten bekannt und der seit einiger Zeit steigenden Tendenz in Münster, diese wiederholt zu zerstören.
Rausgerissen, umgetreten, kaputtgeschlagen liegen sie immer häufiger in den Feldern, Gräben oder auf der Straße.

Sechsstellige Schadenshöhe in einem Vierteljahr

Alleine im vergangenen Vierteljahr häufen sich die Meldungen von Vandalismus in Münster und es sind dadurch alleine in diesem kurzen Zeitraum Schäden mit Kosten in sechsstelliger Höhe verursacht worden.

Nicht nur Leitpfosten, sondern auch Laternen, Unterstände, Scheiben an Wartehäuschen und Werbeträgern, Displays von Fahrgastinfosäulen, Autospiegel oder auch gerne mal ganze Straßenzüge an denen Fahrzeuge zerkratzt und Reifen zerstochen werden, gehören zum zerstörerischen Freizeitvertreib einiger unliebsamer Zeitgenossen.

Frauke Bank, Leiterin der Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin der Wall AG, die in Münster für Bushaltestellen und Werbeträger verantwortlich ist, teilte uns auf Anfrage mit, dass alleine Anfang des vierten Quartals 2012 in einer aussergewöhnlichen Anhäufung von Vandalismusschäden 65 zerstörte Glasscheiben an den von Ihnen betreuten Wartehäuschen und Werbesäulen zu verzeichnen waren – einzig entlang des Albersloher Weges.
Der reine Materialschaden belief sich auf rund 15.000 Euro, hinzu kommen noch die Personalkosten durch die Reparatur.

Ein anderer ungeheuerlicher Fall geschah Mitte November diesen Jahres, wo über 80  Fahrzeuge durch Farbsprühereien beschädigt und Reifen zerstochen wurden. Der Schaden beläuft sich hier auf über 70.000 Euro.
Anderen Orts werden Fahrzeuge und Bauwagen in Brand gesteckt, oder Telefonzellen in die Luft gesprengt. Nicht einmal vor Streifenwagen der Polizei wird halt gemacht – auch hier wurde gezündelt.
Der Ideenreichtum und die Freizeit der Vandalisten scheint genauso unbegrenzt wie Ihre Zerstörungswut und der fehlende Respekt gegenüber Eigentum von Fremden.

Weniger Grafitti, mehr Randale

Auf Anfrage ob sich die Tendenz in Sachen Vandalismus in 2012 verschärft habe, antworte uns
Jan Schabacker, stellvertretender Leiter der Pressestelle und Pressesprecher der Polizei Münster,
mit einer auf den ersten Blick überraschenden Antwort:
Seit 2008 registriert die Polizei Münster einen Rückgang an Sachbeschädigungen.
Gegenüber 3987 Fällen von Vandalismus im Jahr 2008 stehen noch 3097 Fälle im vergangenen Jahr.
Allerdings erklärt sich bei näherem hinsehen dieser Trend durch einen Rückgang von Sprühereien um 50%, die beinahe ein Viertel der Straftaten im Bereich Vandalismus ausmachten.
Somit verlagert sich die Zahl der Sachbeschädigungen nur von der kreativen auf die zerstörerische Seite.
Gründe hierfür? Dazu gibt es keine offizielle Antwort.
In erster Linie sicher Dummheit gepaart mit der Unkreativität etwas sinnvolles in seiner Freizeit anzustellen – vielleicht auch ein zu hohes Maß an Freizeit in Zusammenhang mit Langeweile.

Zivilcourage zeigen

Was kann man also tun um die Fälle von Vandalismus einzudämmen?
Zu allererst einmal heisst es die Augen offen zu halten. Ruhig mal raussehen wenn es draussen scheppert oder eine Alarmanlage angeht. Dazu gehört selbstverständlich auch bei der Polizei Anzeige zu erstatten, sollte man einen Fall von Vandalismus beobachten oder jemand von solch einer Tat prahlen hören. Mit Denunziantentum hat das ncihts zu tun.
Die Statistik zeigt nur das „Hellfeld“ der Kriminalität in diesem Bereich, also all die Fälle die polizeibekannt und angezeigt worden sind. Es wird eine hohe Dunkelziffer vermutet und auf den Kosten für diese Taten bleibt die Allgemeinheit sitzen.
Auch wer lediglich Beschädigungen an öffentlichen Einrichtungen wie Bushaltestellen, Telefonzellen, etc. entdeckt, sollte dies der Polizei oder dem Ordnungsamt mitteilen.

Öffentliche Fahndung über soziale Netzwerke

Einen interessanten Erfolgsfall einer privaten, öffentlichen Fahnung hat es Ende Oktober in San Francisco gegeben.
Hier wurde ein 22-jähriger Mann festgenommen, der für die Zerstörung einen 700.000 Dollar teuren Busses bei Ausschreitungen nach dem World Series Finale verantwortlich gemacht wurde.

Photo credit: Susana Bates/Special to The Chronicle

Photo credit: Susana Bates/Special to The Chronicle

Ein Foto, dass Ihn bei seiner Tat zeigte, ging um die Welt. Via Facebook, Twitter und anderen Netzwerken teilte ein ansässiger Nachtclub sein Foto und schon am kommenden Tag erfolgte die Festnahme durch Hinweise auf den Randalierer. Sicher eine zweifelhafte, aber höchst erfolgreiche Methode.

Aber auch die Polizei Münster ist den hiesigen Randalebrüdern auf den Fersen – die „Gremmendorfer Gruppe“ im Südosten Münsters steht unter Beobachtung. Sie sollen neben Einbrüchen auch für zahlreiche Sachbeschädigungen in Gremmendorf, Angelmodde, Wolbeck und Hiltrup verantwortlich sein.

Wir haben genug von dieser sinnlosen Zerstörungswut und halten die Augen auf – Ihr auch?