Verletzte Elster

Bei meinem heutigen Spaziergang,
auf dem Gelände der Speicherstadt in Coerde,
stolperte ich fast über einen Vogel, der auf der Strasse sass.

Erst dachte ich es handelte sich um ein ein totes Tier, denn der Vogel
bewegte sich nicht, obwohl ich schon sehr nah war.

Bei näherem hinsehen schreckte ich ein wenig zurück,
denn die Elster war am Kopf blutig nass und offensichtlich schwer verletzt.
Dann erst sah ich, dass der Vogel noch mit den Augen blinzelte, also lebte.

Hier zwei Fotos die ich aufgenommen habe.
Vorsicht, nichts für schwache Nerven.
Also zu den Bildern und dem weiteren Artikel bitte weiter klicken

Hier ist der arme Vogel zu sehen.
Deutlich erkennt man die Verletzung am Kopf:
Vorderansicht der verletzen Elster

Hier noch einmal die Rückansicht, wo man noch deutlicher die Kopfverletzungen
erkennen kann:

Rückansicht mit erkennbaren Kopfverletzungen

Ich wusste nicht so recht was ich tun sollte, denn anscheinend waren die
Verletzungen von einem anderen Vogel zugefügt worden, oder die Elster
war gegen irgendwas geflogen.

Was auch immer passieren sein mag, der Vogel tat mir leid.
Sollte ich Ihn von seinem Leid erlösen oder in Ruhe lassen?

Ehrlich gesagt, ich konnte das arme Geschöpf nicht von seinen Schmerzen befreien.
Ich hätte nicht gewusst wie und ob ich es richtig mache.
Vielleicht wäre es auch garnicht nötig gewesen und man hätte ihn aufpeppeln können.

Ich habe ihn also dort alleine sitzen lassen und habe jetzt irgendwie ein
schlechtes Gewissen.

Auf  Twitter kam jemandem die Idee mit der Tiernotrettung,
aber in Münster habe ich davon noch nicht gehört.

Wer ist bei so einem Fall hier in Münster zuständig?
Oder ist das kein Fall den man melden sollte?
Was denkt Ihr? Kennt Ihr Stellen die man informieren könnte?
Eventuell das Veterinäramt?

Was meint Ihr? Habt Ihr Erfahrungen?

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2 Responses to Verletzte Elster

  1. OpheliaWinter says:

    Ichh abe vor Jahren mal eine ähnliche Erfahrung mit einem jungen Kaninchen gemacht. Das Kleine wurde von einer Katze angegriffen und war schon ziemlich gefetzt, aber noch am leben. Als Kind habe ich es mir dann geschnappt, versucht mit Tüchern abzutupfen, aber es atmete schon ziemlich stoßweise. Ich wusste nicht, was ich machen sollte, also habe ich das Kleine zu meinem Opa gebracht. Er hat ein Händchen für Tiere, aber leider war auch er überfragt und hat schweren Herzens kurzen Prozess gebracht und das Kaninchen von seinem Leiden erlöst. Wie genau er das getan hat, weiß ich nun nicht. Ich war nicht dabei, aber ich habe auch damals diesen Tipp von einer Brieffreundin bekommen. Sie war Hobby – Jägerin um meinte, dass das Halsumdrehen bei Vögeln und auch anderen Tieren relativ einfach sei und immerhin besser, als das Tier dahinsiechen zu lassen.
    Wen genau man da verständigen kann, weiß ich leider nicht. Erkundige dich doch einfach mal bei nem Tierheim oder Tierarzt in deiner Nähe. Die können dir dazu bestimmt bessere Auskunft geben. In den Gelben Seiten habe ich leider auch nichts gefunden.

    • Monasterium says:

      Hallo!

      Das Veterinäramt oder bei 4-Beinern das Tierheim wurden mir auf Anfrage genannt.
      Allerdings wurde ich auf „die Verhältnismäßigkeit“ hingewiesen. sodass man nicht wegen jedem Regenwurm anrufen soll.

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