24 Stunden von Münster

Zum 8. Mal starteten am 21.06.2014 die 24 Stunden von Münster, dem unkommerziellen Tagesradrennen rund um die Promenade.

Der Weg ist das Ziel, dabei sein ist alles. Ein edleres Motto gibt es bei einer Veranstaltung nicht,
denn hier ist es den Teilnehmern freigestellt auf sich oder ein Projekt aufmerksam zu machen,
oder einfach nur aus Ehrgeiz und Spaß mitzumachen.

„Unser Zweck ist die Vielfalt. Den Sinn findet jeder selbst oder auch nicht“, so die Veranstalter bei der Begrüssungsrede vor dem Zwinger.
Immerhin haben die Teilnehmer noch 24 Stunden Zeit diesen während des Rennens zu suchen.

8 Teams traten dann, pünktlich um 16:10 Uhr wie in jeder kürzesten Samstagsnacht des Jahres, mit Ihren Gefährten aus dem Fahrerlager am Zwinger,
auf die Promenade und nach dem obligatorischen Pressefoto ging es dann los, im Gegenuhrzeigersinn um Münsters alte Stadtbefestigung.

Einige Besonderheiten gab es dieses Mal, so mussten sich die 24-Stunden Radler die Promenade mit dem Flohmarkt
und der kulinarischen Veranstaltung „Münster verwöhnt“ teilen. So wird während des Flohmarkts bis Samstag Abend entlang der Straße gefahren.
Später dann wieder auf dem Promenadenweg.
All das kein Problem, denn das Regelwerk der 24 Stunden von Münster ist kurz gehalten:
Kein Müll, kein Lärm, es gelten die Verkehrsregeln der Straßenverkehrsordnung, erste und letzte Runde gemeinsam fahren. Das war es auch schon.
Die Beschränkungen bei den Fahrzeugen sieht ähnlich einfach aus. Teilnehmen dürfen nur vollständig ausgestattete, verkehrssichere und robuste Alltagsräder.
Sportgeräte wie Mountainbikes und Rennräder sind nicht zugelassen.


Wohl war es auch der Fußball-WM geschuldet, dass in diesem Jahr nicht ganz so viele Radler am Start waren., wie in den Vorjahren,
was dem Spaß aber keinen Abbruch tat. Äusserst relaxt und entspannt geht es im Fahrerlager zu. Grills, Zelte, Bänke stehen bereit.
Für Unterhaltung sorgen die Teams selber. Und so gestaltete sich die Eingangsrunde ebenfalls sehr „easy“.
Langsames Tempo statt aggressivem nach vorne streben, wie man es von anderen Radsportveranstaltungen
in Münster kennt.
Gute 4 Runden liessen sich in der Stunde schaffen, wenn man ein Durchschnittstempo von 18 km/h hält.
Das wären dann nach 24 Stunden 96 Runden oder 432 Kilometer. Doch die wird am Ende kaum ein Team gefahren sein.
Und das ist auch gar nicht Ziel dieser Veranstaltung.
An jeder Kreuzung der Promenade lässt man den vorfahrtberechtigten Querverkehr passieren, an roten Ampeln wird gestoppt.
Hektische Überholmaneuver sucht man bei den 24 Stunden von Münster vergebens, zumindest bei den teilnehmenden Teams.

Und so sah die Startrunde der 24 Stunden von Münster dann in diesem Jahr aus Sicht einer Fahrradlampe aus:

Und auch am 20.6.2015 heisst es wieder:
Einen Tag rund um die Promenade. Mit Spaß dabei.
Neue Teilnehmer sind immer gerne gesehen. Einfach Kontakt mit dem Veranstalter aufnehmen.

Weiterführende Links:

24 Stunden um die Promenade, das 24 Stunden Rennen von Münster

Bürgerlich

Bei schönstem Spätsommerwetter fand der diesjährige Bürgerbrunch auf der Promenade vor dem Schloss statt.

Die von der Bürgerstiftung Münster initiierte Veranstaltung konnte bürgerlicher kaum sein.
So fand sie doch, entlang der nach dem Orkan Kyrill neu gepflanzten Bürgerbäume, am Tag des Bürgerentscheides über die Benennung der daneben liegenden Park- und Veranstaltungsfläche statt.

Wo auswärtige Passanten sich neugierig gaben, ob diese Veranstaltung der Schlossplatz/Hindenburgplatz-Diskussion geschuldet sei, widmeten sich die Teilnehmer des Brunches ganz anderen Themen und Gesprächen, beim Frühstück Ihrer mitgebrachten Leckereien.

Die Einnahmen der Veranstaltung, rund 12.000 Euro,  gehen zu gleichen Teilen an die Stifungseigenen Lesepaten-Projekte, sowie „Früz – Frühstücken zusammen“ und „Jekiss – Jedem Kind seine Stimme„.
Tolle Aktion. Leider waren auch dieses Jahr, trotz Erweiterung auf 150 Tische, alle Plätze sehr schnell ausgebucht.

Ich bin mir ziemlich sicher, eine weitere Vergrößerung – beispielsweise von Neutor bis zur Gerichtsstraße – würde im kommenden Jahr auch seine begeisterten Münsteranerinnen und Münsteraner finden.
Warten wir gespannt, ob man diesen mutigen Schritt geht. Immerhin geht es darum für Kinder- und Jugend-Projekte zu spenden und damit ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement zu setzen.

Bilderstrecke:
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Promenadenflohmarkt

Dieses Jahr startete der Münsteraner Promenadenflohmarkt erstmals unter der Bedingung einen Standplatz für €7,50 Standgebühr im voraus zu mieten.

‚Geordneter Ablauf‘ lautete die Devise, mit markierten Standflächen, Be- und Entladezonen und festgelegten Auf- und Abbauzeiten.

Dem Besucherandrang tat das allerdings keinen Abbruch, wie man auf folgenden Bildern sieht:
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