Ausstellung: 25 Jahre nach Tschernobyl

Heute beginnt in Münster die Wanderausstellung „25 Jahre nach Tschernobyl. Menschen – Orte – Solidarität

Die Ausstellung erinnert an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, die sich am 26. April 2011 zum 25. Mal jährt.
Sie richtet sich gegen das Verdrängen und Vergessen und präsentiert, neben einem Rückblick auf die Katastrophe und ihre Folgen, auch viele neue Erkenntnisse über das bislang größte Unglück der Atomenergie.

Mit Halina Kalashnikawa und Pr. Dr. Irina Gruschewaja stehen ausserdem zwei Zeitzeuginnen der Reaktorkatastrophe  für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Halina Kalashnikawa, Lehrerin und Sekretärin der Komsomolzen-Organisation in Narowlja, war unmittelbar nach dem Unglück 1986 als Katastrophenhelferin im verstrahlten Gebiet im Einsatz.
Pr. Dr. Irina Gruschewaja ist Mitbegründerin und Mitglied der Gemeinnützigen Stiftung „Den Kindern von Tschernobyl“, die auch  eng mit der Bundesarbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ mit Sitz in Münster, zusammenarbeitet.

Durch die beim Erdbeben und Tsunami in Japan aktuell beschädigten Reaktorblöcke Fukushima Daiichi 1 und 3, in denen eine Kernschmelze droht, bzw. schon stattgefunden hat, bekommt die Ausstellung des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. (IBB) traurige Aktualität.

Schirmherr der Ausstellung in Münster ist Alfred Buß, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Die Ausstellung befindet sich vom 13.03. – 18.03. 2011 im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 in 48143 Münster.
Der Eintritt ist frei und der Besuch mit Sicherheit lohnenswert.

In Ergänzung der Ausstellung, wird auf den derzeit ebenfalls in Münster stattfindenden Russischen Filmtagen, der Film
Tschernobyl. Herbst“ vorgeführt.
Vorführung am heutigen Sonntag, 13.3. 2011 im Schloßtheater, Melchersstraße 81, 48149 Münster, um 17:00 Uhr.

Weiterführende Links:

– Weitere Ausstellungsorte und Termine der Wanderausstellung „25 Jahre nach Tschernobyl. Menschen – Orte – Solidarität“ auf der Webseite des IBB, HIER

– Ein PDF mit Infos und Programm der Ausstellung in Münster findet sich HIER

Russische Filmtage Münster 2011

Herbstsend 2010

Ein paar Impressionen vom Herbstsend in diesem Jahr, konnte ich am letzten Versanstaltungstag einfangen.

Die Händler klagten über 25%igen Besucherrückgang aufgrund des schlechten Wetters.
Offenbar hatte Petrus dieses Klagelied vernommen und versuchte die Sache nochmal gut zu machen.

Es war zwar Kalt aber trocken, die Preise wie immer Gesalzen.
Vielleicht liegt es ja auch an letzterem und an fehlenden Attraktionen, dass die Sendbesucher
von Mal zu Mal Sendmüder werden.

Aber ich will den Send ja nicht verreissen.
Hier, nach dem Klick auf den Link, ein paar Bilder die zeigen was den Send in diesem Herbst besuchenswert machte:
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Wetterkapriolen

Der Herbst zieht ein, mit grossen Schritten.
Da heisst es achtsam sein, im Strassenverkehr.

Ich war heute nicht ganz so achtsam und habe auf dem Heimweg nach der Arbeit
eine Schrecksekunde erlebt, als ich mit meinem Wagen bei einsetzendem Starkregen
zu weit rechts fuhr und auf der spiegelnden Fahrbahn die Banquette nicht erkannt habe.
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