Bikeomaten für Münster

Für eine Fahrradstadt wie Münster, ist Service für Radfahrer eigentlich Pflichtprogramm.
So ausgeprägt ist der in unserer Stadt aber leider gar nicht.

Hat jeder schon einmal erlebt: Plattfuß am Rad, kein Werkzeug oder Ersatzteil im Haus, Werkstatt hat zu und der Einzelhandel ist im Wochenende. Und dann? Tja, dann steht man in Münster erst einmal auf dem Schlauch.
Dabei gibt es eine tolle Idee aus der Nähe von München, die einen Rund-um-die-Uhr Service für Radler darstellt. Es handelt sich um eine Automatenlösung, die 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche mit Zubehör, Ersatzteilen, Luft und Strom bereit steht. Name: Bikeomat.

Foto (c) Bikeomat GmbH

Foto (c) Bikeomat GmbH

Aufmerksam geworden bin ich auf diese praktische Idee via Instagram.
Nach ein wenig Recherche bin ich überzeugt von der Idee.
Denn ein Bikeomat steht immer zur Verfügung und nimmt kaum Platz weg. In Hamburg, Dresden, Magdeburg, Villingen-Schwennigen und Göttingen finden sich bereits Standorte.

Was kann der Bikeomat?

Der Automat bietet eine Vielfalt an Standard-Ersatzteilen und Zubehör. Von der Batterie, über Pedale, Seilzüge und Ketten, bietet er auch Beleuchtung oder Reflektoren.
Und da hört die Produktpalette nicht auf. Die Bikeomat GmbH greift auf das Fachwissen eines Familienbetriebs zurück, der seit 1987 in München erfolgreich im Fahrradfachhandel tätig ist.

(c) Bikeomat GmbH

(c) Bikeomat GmbH

So finden sich im Bikeomaten auch Regenponchos, Schläuche, Ventile und Flickzeug, wie auch Schlösser und Werkzeug. Der Bikeomat kann aber noch mehr:
„Was ist das richtige Teil und wie montiere ich es?“

(c) Bikeomat GmbH

(c) Bikeomat GmbH

Kein Problem: An einem seitlich angebrachten Touchscreen Monitor findet man detaillierte Informationen zu den vorhandenen Produkten. In einer weiteren Rubrik kann man dann auch Montage- und Reparaturanleitungen für die angebotenen Artikel abrufen.

Service

Wohl jedem ist schon mal die Luft im Schlauch ausgegangen und verzweifelt hat man an den Rädern in der Umgebung eine Luftpumpe gesucht.

(c) Bikeomat GmbH

(c) Bikeomat GmbH

Aber bei Fehlanzeige heisst es dann schieben. Wäre da nicht der Bikeomat. Denn an jedem Gerät ist eine Luftstation integriert, an der man sein Rad wieder aufpumpen lassen kann.
Und auch der E-Bike oder Pedelec Nutzer kann den Akku seines Gefährts aufladen, wenn ihm unterwegs der Strom ausgegangen ist.
Dafür steht eigens eine Steckdose zur Verfügung, die kostenlos genutzt werden kann.

Standorte in Münster gesucht! 

An jedem Studentenwohnheim, an jeder Radstation, der Uni, Radstationen und an jeder viel befahrenen Strecke macht ein Bikeomat in Münster Sinn.
Prinzipiell könnte in jedem belebten Stadtteil einer stehen, denn es ist ein hilfreicher Service den jeder dankbar annimmt, der ihn gerade braucht und nicht lange danach suchen muss.


Aber der Bikeomat will nicht den lokalen Fahrradhandel oder die Werkstätten ersetzen.
Da wo Radler sind, da ist ein guter Standort für einen Bikeomaten. Er macht sich sicher auch gut als Serviceangebot von Arbeitgebern und Einzelhandel, für Mitarbeiter, Kunden und Passanten.
Keine 3 Quadratmeter Platz braucht ein Bikeomat und ein Stromanschluss genügt für den Betrieb.

Kennt Ihr einen möglichen Standort?
Die Bikeomat GmbH sucht nach Standorten für Ihren Verkaufsautomaten.
Aktuell gibt es eine Aktion, bei der es sogar etwas hochwertiges als Prämie gibt.
Wer einen Standort vermitteln kann, der realisiert wird, bekommt Sie als Dankeschön ein Fahrrad im Wert von 1.000 Euro!
Und der neue Standort wird natürlich beworben, sodass es sich nicht nur für den Vermittler, sondern auch für den Standortgeber lohnt.

Auch Kabel 1 hat schon über den Bikeomat berichtet und ihn auf Platz drei der „außergewöhnlichsten Automaten der Welt“ gesetzt:

Weiterführende Links:

Webseite der Bikeomat GmbH
Artikel zum Bikeomat bei St. Pedali, dem Fahrrad Blog aus Hamburg

Aktion: €1000 Bike für Standortvermittler

24 Stunden von Münster

Zum 8. Mal starteten am 21.06.2014 die 24 Stunden von Münster, dem unkommerziellen Tagesradrennen rund um die Promenade.

Der Weg ist das Ziel, dabei sein ist alles. Ein edleres Motto gibt es bei einer Veranstaltung nicht,
denn hier ist es den Teilnehmern freigestellt auf sich oder ein Projekt aufmerksam zu machen,
oder einfach nur aus Ehrgeiz und Spaß mitzumachen.

„Unser Zweck ist die Vielfalt. Den Sinn findet jeder selbst oder auch nicht“, so die Veranstalter bei der Begrüssungsrede vor dem Zwinger.
Immerhin haben die Teilnehmer noch 24 Stunden Zeit diesen während des Rennens zu suchen.

8 Teams traten dann, pünktlich um 16:10 Uhr wie in jeder kürzesten Samstagsnacht des Jahres, mit Ihren Gefährten aus dem Fahrerlager am Zwinger,
auf die Promenade und nach dem obligatorischen Pressefoto ging es dann los, im Gegenuhrzeigersinn um Münsters alte Stadtbefestigung.

Einige Besonderheiten gab es dieses Mal, so mussten sich die 24-Stunden Radler die Promenade mit dem Flohmarkt
und der kulinarischen Veranstaltung „Münster verwöhnt“ teilen. So wird während des Flohmarkts bis Samstag Abend entlang der Straße gefahren.
Später dann wieder auf dem Promenadenweg.
All das kein Problem, denn das Regelwerk der 24 Stunden von Münster ist kurz gehalten:
Kein Müll, kein Lärm, es gelten die Verkehrsregeln der Straßenverkehrsordnung, erste und letzte Runde gemeinsam fahren. Das war es auch schon.
Die Beschränkungen bei den Fahrzeugen sieht ähnlich einfach aus. Teilnehmen dürfen nur vollständig ausgestattete, verkehrssichere und robuste Alltagsräder.
Sportgeräte wie Mountainbikes und Rennräder sind nicht zugelassen.


Wohl war es auch der Fußball-WM geschuldet, dass in diesem Jahr nicht ganz so viele Radler am Start waren., wie in den Vorjahren,
was dem Spaß aber keinen Abbruch tat. Äusserst relaxt und entspannt geht es im Fahrerlager zu. Grills, Zelte, Bänke stehen bereit.
Für Unterhaltung sorgen die Teams selber. Und so gestaltete sich die Eingangsrunde ebenfalls sehr „easy“.
Langsames Tempo statt aggressivem nach vorne streben, wie man es von anderen Radsportveranstaltungen
in Münster kennt.
Gute 4 Runden liessen sich in der Stunde schaffen, wenn man ein Durchschnittstempo von 18 km/h hält.
Das wären dann nach 24 Stunden 96 Runden oder 432 Kilometer. Doch die wird am Ende kaum ein Team gefahren sein.
Und das ist auch gar nicht Ziel dieser Veranstaltung.
An jeder Kreuzung der Promenade lässt man den vorfahrtberechtigten Querverkehr passieren, an roten Ampeln wird gestoppt.
Hektische Überholmaneuver sucht man bei den 24 Stunden von Münster vergebens, zumindest bei den teilnehmenden Teams.

Und so sah die Startrunde der 24 Stunden von Münster dann in diesem Jahr aus Sicht einer Fahrradlampe aus:

Und auch am 20.6.2015 heisst es wieder:
Einen Tag rund um die Promenade. Mit Spaß dabei.
Neue Teilnehmer sind immer gerne gesehen. Einfach Kontakt mit dem Veranstalter aufnehmen.

Weiterführende Links:

24 Stunden um die Promenade, das 24 Stunden Rennen von Münster

Die Straße zurückerobern!

Münster – Fahrradstadt. Diese Definition ist in aller Munde.
Unsere schöne Stadt wird bei vielen Menschen mit dem Begriff Fahrradstadt in Verbindung gebracht.

Münster – Fahrradstadt?

Doch der Begriff Fahrradstadt definiert sich in Münster eigentlich ausschließlich durch
die bloße Anzahl an Fahrrädern, die in Massen vor irgendwelchen Gebäuden parken
und als Fotomotiv für Touristen dienen.
Oder durch den mit 35-40 % hohen Anteil der Radler bei den alltäglichen Fahrten im Straßenverkehr.

Doch genau dieser Alltag ist, trotz der täglich rund eine Million Fahrten mit dem Rad in Münster, nicht auf Fahrradbenutzer und ihre Vehikel zugeschnitten.
Wir werden auf enge und oft in schlechtem Zustand befindliche Radwege gezwängt.
Rote Welle ist für Radler in Münster die Norm.
Das Parkangebot ist in der Innenstadt -trotz Fahrradstationen- für Radler ein Graus.
Mit dem Ludgerikreisverkehr haben die Stadt- und Verkehrsplaner uns quasi den Krieg erklärt.

Eine Vorreiterrolle hat Münster als Fahrradstadt weder in Deutschland, noch in Europa.
Radschnellwege aus dem Aussenbezirken sucht man in Münster vergebens.
Breite Radwege für die Radlermassen in der Stadt? Fehlanzeige.
Münster ist nicht nur die Fahrradhauptstadt von Nordrhein-Westfalen, sondern mit jährlich ca. 9000 Unfällen auch die Unfallhauptstadt des Bundeslandes.
Zwar versucht man durch Aktionsprogramme, wie Sicher durch Münster, diese Zahlen in den Griff zu bekommen, jedoch ausschliesslich durch einbremsen der Verkehrsteilnehmer, anstatt die Voraussetzungen zu ändern.

Die Straße zurückerobern – mit der kritischen Masse

Es wird Zeit, sich die Straße zurückzuerobern!
Dieser schon 22 Jahre alte Gedanke, hat derzeit Renaissance.
Critical Mass, oder hierzulande auch Pulkradeln genannt, ist eine Protestform bei der sich eine größere Zahl an Radlern zufällig und unorganisiert in der Stadt trifft um gemeinsam im Verbund
durch die Stadt zu radeln um auf ihre Gleichberechtigung gegenüber dem motorisierten Verkehr aufmerksam zu machen.
Critical Mass Logo
Ursprünglich wurden diese Protestfahrten im Oktober 1992 in San Francisco ins Leben gerufen.
In Deutschland gibt es sie seit 1997. Nicht in Münster, in Berlin ging es damals hierzulande damit los.
Man spricht vom Netzwerkeffekt, wenn der Nutzen eines Projekts wächst,
wenn dessen Nutzerzahl größer wird.
Wird eine kritische Masse erreicht, so steigt die Nutzerzahl exponentiell an.
Seitdem gibt es immer wieder Radproteste in deutschen Städten, um dieses Ziel anzuvisieren.

Premiere in Münster

Der April diesen Jahres war eine Premiere. Hier fand die allererste Critical Mass Fahrt in Münster statt.
50 Teilnehmer bei diesem Novum, zogen im Verband durch die Straßen unserer Stadt.
Der Bakfietsblog aus Münster war dabei und berichtete.

In ganz Deutschland fuhren im April  weit über 7000 Radler. Der Blog itstartedwithafight versucht eine Liste aller bundesweiten Fahrten zu führen.
Hamburg mit über 3000 Teilnehmern ist dabei absoluter Spitzenreiter und sollte Münster ein Vorbild sein.
Auch die Ortsgruppe des ADFC nahm an Münsters erster Critical Mass Fahrt teil und schreibt darüber in ihrem Blog.

Ausreizen der Straßenverkehrsordnung –  § 27 StVO Dein Freund und Helffer

Critical Mass Fahrten sind keine anarchistischen Veranstaltungen ohne Regeln. Es gilt nach wie vor die Straßenverkehrsordnung.
Die Besonderheit besteht aber darin, dass Gruppen von mehr als 15 Fahrrädern als Verband gelten und besondere Rechte im Straßenverkehr haben.
Dies klärt eindeutig § 27 der Straßenverkehrsordnung.
Passiert zum Beispiel das erste Fahrzeug bei Grün eine Ampel, so dürfen alle anderen nachfolgen. Auch wenn es zwischenzeitlich rot wird.
Auch müssen die Teilnehmer sicherstellen, dass Ihre Räder verkehrssicher sind. Denn das ist ein Angriffspunkt. Sind verkehrsuntauglliche Räder in der Gruppe, kann die Polizei die Veranstaltung auflösen.
Auch gilt eine Radwegbenutzungspflicht schon seit 1999 nicht mehr.
Es wird, wo es geht, die Straße genutzt, was natürlich Sinn und Zweck ist um Aufmerksamkeitswirksam zu sein.
Alles weitere beschreiben die Verhaltensregeln für eine gelungene Critical Mass.

Jeden Monat wieder

Es soll in Münster nicht bei der einen Fahrt im April bleiben.
Jeden letzten Freitag im Monat soll es vom Schlossplatz losgehen.
So auch am kommenden Freitag, den 30. Mai 2014 um 16:30 Uhr.
Mitmachen kann jeder. Keine Anmeldung, keine Teilnahmegebühren.
Das ganze läuft desorganisiert, antihierarchisch und hat keine Verantwortlichen, aber es funktioniert.

Motto: Wir blockieren nicht den Verkehr – Wir sind der Verkehr!
Also, macht mit und bildet die kritische Masse,
um Münster den ehrenvollen Titel „Fahrradstadt“ wiederzuholen!
Teilt die Veranstaltung auf Facebook und Twitter mit dem Hashtag #CriticalMass,
damit die kritische Masse schnell erreicht wird.

Critical Mass Münster

Weiterführende Links:

Facebookgruppe Critical Mass Münster
Bakfietsblog Münster Critical Mass
– ADFC Ortsgrupe Münster
ItStartedWithAFight Blog Critical Mass Deutschland

Überbrücken

Seit Jahren suchen die hiesigen Stadt- und Verkehrsplaner eine Lösung zur
Entschärfung des Verkehrsunfallschwerpunkts Ludgerikreisel.
Unzählige Unfälle häuften sich in der Vergangenheit an den Ein- und Ausgangspunkten des Kreisverkehrs, an denen sich Fahrräder und Autos besondern nahe kommen.

Dieses und jenes hat man getestet um die Situation zu entschärfen.
Bislang allerdings eher erfolglos. Zumeist gab es große Kritik.

Baustelle Ludgerikreisverkehr

Dabei gab es Umsetzungsideen zu Genüge. Man schrie nach Tunneln und Brücken oder anderen Maßnahmen, aber immer seien Kosten und Aufwand zu groß, hieß es als Antwort, oder eine Umsetzung sei unmöglich. Halbherzig, aber teuer wurde der Kreisverkehr 2008 mit Stoppschildern versehen, die Abbiegebereiche wurden angepasst und „Schwangerschaftsabbruchstreifen“ installiert um die Radler zu zwingen sich hinter die Autos einzufädeln.

Alles beim Alten

Aber bis heute ist alle Müh‘ für die Katz gewesen.
Der münstersche Radler schert sich nicht drum und bahnt sich dennoch seinen Weg  an den Autos entlang, um ohne anzuhalten in den Kreisel hineinzufliegen. Ihr kennt das.
Mit der eingebauten Vorfahrt bahnen sich er oder sie den Weg durch den Kreisel, um dann an der passenden Ausfahrt, natürlich ohne zu schauen, auszuscheren. Aber auch die Autofahrer nehmen sich da nichts an und so manches mal wähnt man sich in einer Formel 1 Boxengasse.

Neue Idee

Eine Abhilfe könnte von unseren Nachbarn kommen.
Denn die niederländischen Freunde warten mit einem perfekt umgesetzten Beispiel auf.
Die Rede ist vom schwebenden Fahrradkreisel in Eindhoven.

(c) Foto: ipv-delft

(c) Foto: ipv-delft

Die Firma ipv Delft, ein niederländisches Design- und Ingenieurbüro für den Entwurf, die Entwicklung und die Realisation von Brücken hat dort ein spektakuläres Projekt verwirklicht, dass bereits im vergangenen Jahr eingeweiht wurde und großen Zuspruch findet.

Das Prinzip ist simpel und könnte sehr einfach auch hier in Münster Umsetzung finden.
An den Einfallstraßen zum Kreisverkehr erheben sich die Radspuren in eine höher gelegene Ebene, die zu einem Ring oberhalb der Kfz-Spuren führen.
Die Abfahren führten dann wieder hinab in den Ausfallstraßen.
Getragen wird dieser „schwebende Kreisverkehr“ von einem zentralen Pfeiler, der über tragende Drahtseile mit dem Kreisverkehr verbunden ist.
Fundamente an den Auf- & Abfahrten stabilisieren und sichern das Bauwerk ebenso, ohne dass es klobig wirkt.

Mehr Sicherheit, besserer Verkehrsfluss

Der große Vorteil: Rad- und Kfz-Verkehr wären voneinander getrennt und würden sich nicht mehr gegenseitig gefährden und ausbremsen. Der Verkehr fliesst schneller und sicherer, was auch dem ÖPNV zugute käme. Man könnte das Konstrukt sogar so auslegen, dass Fußgänger und Radfahrer sich die obere Ebene teilen und somit ein weiteres Gefährdungsobjekt aus dem ursprünglichen Ludgerikreisel herausnehmen.

So sah die Situation in Eindhoven vor dem Umbau aus:

(c) Foto: Google

(c) Foto: Google

Und so sieht die Situation heute, nach dem Umbau aus:

(c) Foto: Ronald Otten

(c) Foto: Ronald Otten

Durch eine großflächige Ausleuchtung der Fahrbahn wie im Eindhovener Beispiel, könnte der hiesige Ludgeriplatz nachts sogar attraktiver wirken.

Wie das ganze bei uns ausschauen könnte, habe ich einmal auf eine Karte skizziert.
In der Mitte der Pfeiler in schwarz, die grüne Fläche bliebe frei und unbebaut für unsere Häschen und die Skulpturen, die rote Fläche stellt den überbrückenden Fahrradkreisel mit seiner Verkehrsfläche dar

(c) Foto: aa-zoo.de

(c) Foto: aa-zoo.de

Auch in Stavanger, Norwegen wurde ein Ring in derselben Größe wie in Eindhoven gebaut und Ende 2012 eröffnet. In Münster wäre der Durchmesser mit über 70 Metern ähnlich groß.

(c) Foto: Øystein Otterdal / NRK

(c) Foto: Øystein Otterdal / NRK

Der Kostenfaktor ist natürlich nicht ohne. 15 Millionen Euro hat das Stavanger Modell gekostet, allerdings mit Straßen und Rampen. Und das Eindhovener Objekt stolze 22 Millionen Euro.
Soviel gibt unsere Stadtkasse derzeit bestimmt nicht her, aber man kann die Idee ja einmal durchspinnen und langfristig muss am Ludgerikreisel etwas passieren, denn die Stadt wächst rasant.

Was haltet Ihr grundsätzlich von solch einer Umsetzung eines schwebenden Fahrradkreisverkehrs, zugunsten von Sicherheit und Verkehrsfluss, am Nadelöhr Ludgeriplatz? Was gefällt euch, was könnte man anders machen?

So sieht das Werk im übrigen im Alltag aus:

Und so bei Nacht:

Weiterführende Links:

Hovenring, Webseite zum Projekt
– ipv Delft Ingenieurbüro