Herbstsend 2012

Der Send, der Send, das münstersche Kind.

Auch wenn man als Münsteraner meint man hätte schon alles von der hiesigen Kirmes gesehen, so zog es auch dieses Mal wieder viele Besucher auf den Herbstsend.

Gondelbogen

Das freitägliche Feuerwerk lockte tausende Zuschauer an und verzauberte Groß und Klein ganze zwölf Minuten lang.
Und auch am sonnigen Samstag zog der Send trotz eisiger Temperaturen sehr viele Münsteraner und Besucher aus dem Umland auf die schönste Schotterfläche der westfälischen Tiefebene.
Mit einem verkaufsoffenen Sonntag versucht die Stadt zusätzlich Anreize für einen Ausflug in die Stadt zu schaffen, den man mit einem Sendbesuch kombinieren kann, oder anders herum.

Gut getarnt

Die Schausteller möchten nach dem Vorbild des XXL-Send im Frühjahr, zukünftig auch den Send im Herbst mehrere Tage verlängern um den Besuchern zwei Wochenenden zu bieten und die Gefahr einer niedrigen Besucherzahl, beispielsweise bei bei schlechtem Wetter, vorzubeugen.
Auch wäre ein Aufbau größerer Fahrgeschäfte dann wirtschaftlicher. Bislang verschreckte die kurze Sendlaufzeit solche Attraktionen in Münster.
Eine Befragung soll im Frühjahr des kommenden Jahres klären wie die Meinung in der Bürgerschaft ist, denn sollte der XXL-Herbstsend kommen, müsste dafür nach Meinung der Stadt der Sommersend entfallen.

Gruselkabinet der Geisterbahn

In meinem Artikel zum Eurocityfest hatte ich schon damals eine hohe Dichte an Veranstaltungen in der Sommerzeit bemängelt.
Der Wegfall des Sommersends würde wieder Luft zwischen und Lust auf die kommenden Veranstaltungen bringen und auch einen Puffer im Portemonnaie schaffen, wenn man mal mehrere Festivitäten im Sommer mitnehmen möchte.

Könnt Ihr euch auch zugunsten eines längeren Herbstsends für einen Wegfall des Sommersends begeistern? Oder habt Ihr eine ganz andere Idee?

Hier noch einige schöne Impressionen von der diesjährigen, münsterschen Oktoberkirmes: