Illuminati

Mit meinem heutigen Bild möchte ich gerne die Serie „Illuminati“ von Jan Peters WGblog weiterführen, denn er hat auch schon einige allsehende Augen in und um Münster gefunden und auf seiner Webseite dokumentiert.

Meines stammt vom Gebäude des ehemaligen traditionsreichen Café Schucan, am Prinzipalmarkt.

Das "allsehende Auge" am ehemaligen Café Schucan

Das Auge der Vorsehung am Prinzipalmarkt in Münster

Lebensraum Aa

Noch bis zum 22. September geht die Veranstaltungsreihe „1 Aa – Münster im Fluss„, die den Blick auf den Fluss lenken soll, dem auch der Aasee seinen Namen zu verdanken hat – die Münstersche Aa.

An verschiedenen Stellen im Stadtbereich laden ungewöhnliche Projekte ein, sich mit dem Lebensraum Aa zu befassen.
Von Parties am Aa-Bett, über Kunst- und Bauprojekte entlang des Flusses, bis hin zu Erkundungsszenarien an denen man die Aa an ungewöhnlichen Orten begehen darf.

So kann man eine unerwartete Ruhe unter der vielbefahrenen Straße Am Stadtgraben erleben,
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Schlossplatz bleibt

Ein historischer Tag, heute in Münster: Der erste Bürgerentscheid, der in Münster gescheitert ist.

Trotz einer, bei all der Aufregung zum Thema, relativ niedrigen Wahlbeteiligung von nur 40,3% (Beim Musikhallen-Entscheid waren es 45,1%), haben sich 59,38 % der  237.727 Abstimmungsberechtigten beim aktuellen Bürgerbegehren für den Namen Schlossplatz und 40,62% für den Namen Hindenburgplatz entschieden.

Das war es. Die Sache ist jetzt nach dem Willen der Bürgerschaft entschieden und sollte nun ruhen.
Es bleibt zu hoffen, dass sich die Wunden in der Bürgerschaft schnell wieder schliessen und man bald wieder gemeinsam in die Zukunft, mit all den wichtigen Themen der Stadt, blicken kann.

Bürgerlich

Bei schönstem Spätsommerwetter fand der diesjährige Bürgerbrunch auf der Promenade vor dem Schloss statt.

Die von der Bürgerstiftung Münster initiierte Veranstaltung konnte bürgerlicher kaum sein.
So fand sie doch, entlang der nach dem Orkan Kyrill neu gepflanzten Bürgerbäume, am Tag des Bürgerentscheides über die Benennung der daneben liegenden Park- und Veranstaltungsfläche statt.

Wo auswärtige Passanten sich neugierig gaben, ob diese Veranstaltung der Schlossplatz/Hindenburgplatz-Diskussion geschuldet sei, widmeten sich die Teilnehmer des Brunches ganz anderen Themen und Gesprächen, beim Frühstück Ihrer mitgebrachten Leckereien.

Die Einnahmen der Veranstaltung, rund 12.000 Euro,  gehen zu gleichen Teilen an die Stifungseigenen Lesepaten-Projekte, sowie „Früz – Frühstücken zusammen“ und „Jekiss – Jedem Kind seine Stimme„.
Tolle Aktion. Leider waren auch dieses Jahr, trotz Erweiterung auf 150 Tische, alle Plätze sehr schnell ausgebucht.

Ich bin mir ziemlich sicher, eine weitere Vergrößerung – beispielsweise von Neutor bis zur Gerichtsstraße – würde im kommenden Jahr auch seine begeisterten Münsteranerinnen und Münsteraner finden.
Warten wir gespannt, ob man diesen mutigen Schritt geht. Immerhin geht es darum für Kinder- und Jugend-Projekte zu spenden und damit ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement zu setzen.

Bilderstrecke:
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