Münster 4 Life Impressionen

Mit einer großen Eröffnung präsentierten die Jungs von Münster 4 Life jetzt erstmalig Ihre phantastischen Werke in Form einer öffentlichen Ausstellung in der Galerie der Raphaelsklinik.

Muenster4Life

„Münster 4 Life“ muss man dem Lokalmatador eigentlich nicht mehr erklären. Es ist DIE stetig wachsende und überregional, wenn nicht sogar weltweit bekannte Social Media Marke aus und über Münster, bekannt durch zahlreiche und einzigartige Foto- und Videomedienwerke, Events, Motto-Modeartikel, Sport- Musikvideos und Werbeproduktionen aus unserer Stadt.
Seit Anfang des Monats stellt Münster 4 Life ihre Webseite auch als Medienplattform und Community für alle zur Verfügung, die aus und über Ihre Stadt schreiben und berichten wollen.
Dabei ist die Reichweite beachtlich, die die Macher von Münster 4 Life bislang mit Ihrer grandiosen Arbeit erreicht haben.
Weit über 45.000 Fans folgen auf Facebook, über 8200 auf Instagram und 4000 auf Twitter. Und es werden stetig mehr.

Seien es Sport- oder Musikfans, Begeisterte der atemberaubenden Zeitraffervideos, oder jene Menschen für die „Münster 4 Life“- oder kurz „MS4L“- ein Lebensgefühl geworden ist, dass sie mit unserer lebenswertesten Stadt der Welt verbindet- Münster 4 Life bringt alle unter einen Hut.
Journalist und Autor Ralf Heimann hielt die Laudatio am heutigen Eröffnungssabend und erzählt von der Entstehungsgeschichte von Münster 4 Life und von Jonas Hofmann und Mike Schmitz – die dieses Projekt, bislang stets bescheiden im Hintergrund agierend, antreiben.
Nach einer musikalischen Untermalung von niemand geringerem als  Musikproduzent, Songwriter, Sänger und Komponist Jan Löchel, mit seinem Solo-Projekt JYLLAND, begleitet von Henrik Boehl am Piano, waren die Gäste von Pressesprecher Michael Bührke eingeladen sich die Ausstellungsobjekte bei einem Glas Sekt näher zu betrachten.

Jedermann und Jedefrau kann die Werke noch bis zum 5. September öffentlich in der Raphaelsklinik betrachten. Kein ungewöhnlicher Ort, sondern die  Auseinandersetzung mit Bildern, Skulpturen, Musik oder Literatur soll den Geist anregen, unterhalten, animieren und Horizonte öffnen, so das Krankenhaus selbst über sein Kulturengagement.
Neben beeindruckenden Münster-Motiven werden auch eine Auswahl von Fotos von Reisen durch die europäischen Metropolen Paris, London und Barcelona bei den „Münster 4 Life Impressionen“ gezeigt.
Auf jeden Fall einen Besuch wert, um vor Ort einige Momente innezuhalten und die Energie dieser Fotos einzufangen und das eine oder andere neue Detail in den Fotos zu entdecken.

Wer diese Stimmung bei sich zu Hause haben möchte, kann die Werke wie in der Ausstellung auch, bei der Manufaktur und Galerie „Feine Art“ auf Stoff bringen und rahmen lassen.

Weiterführende Links:

Münster 4 Life Webportal
Feine Art Manufaktur und Galerie
Kulturprogramm der Raphaelsklinik Münster

750 Jahre St.-Paulus-Dom zu Münster

Vor 750 Jahren wurde Münsters bedeutendster Kirchenbau eingeweiht. Der St.-Paulus-Dom zu Münster.
Nicht die größte und nicht der erste, sondern dritte Dom am Platz, aber Wahrzeichen der Stadt Münster bis heute.

Dieses Jubiläum hat das Bistum Münster zum Anlass einer großen Feier genommen, zu dem alle eingeladen waren.
Das Programm war vielfältig. Neben vielen Gottesdiensten, Führungen und informative Veranstaltungen zum Thema Dom und seiner Geschichte,
gab es auch auch ein Konzert mit Adel Tawil auf dem Schlossplatz, mit 10.000 Fans. Weitere Live-Musik gab es in den Abendstunden auf dem Prinzipalmarkt.

Das wohl krönende Highlight war das am Samstag und Sonntag Abend das Son et Lumièreein in Frankreich entstandenes Licht- & Tonspektakel in dessen Mittelpunkt der Dom im Rahmen seines Jubiläums selbst stand, der bis auf diese Veranstaltung rund um die Uhr geöffnet war.
Es war das erste Mal, dass eine deutsche Kathedrale so in Szene gesetzt wurde.

Die Illumination zog viele interessierte Zuschauer von jung bis alt auf den Domplatz. Ähnlich voll war der Platz zuletzt bei Auftritten internationaler Künstler auf dem Eurocityfest.
Beginn und Schluß der Performance wurden mit „Die Schöpfung“ von Josef Haydn und „Te Deum” von Anton Bruckner von den Chören der Dommusik und dem Kourion Orchester Münster unter Leitung von Domkapellmeister Andreas Bollendorf intoniert.

Spektakuläre Bilder und Animationen wurden dabei auf die Front des Doms projiziert, wobei das bereits früher errichtete Westwerk mit den beiden Türmen verdunkelt blieb.
Es wurde in eindrucksvoller Weise die Geschichte des Doms in bunten Bildern dargestellt, die dann in das Thema „Willkommen im Paradies“ überleiteten, unter welchem das Jubiläumswochenende stand. Der Begriff „Paradies“ bezeichnet aber eben auch den zweigeschossigen Vorbau an der Südseite des Westquerschiffs.

Die Nacht über stand der Dom wieder für jedermann offen. Beim Nachtleben im Dom konnte man den bunt ausgeleuchteten Innenraum des Doms erleben.
Videoclips, Kirchenführungen und Aktionen luden ein oder man konnte einfach die Momente der Stille genießen. Von 3 bis 7 Uhr gab es Gelegenheit an Nachtgebeten teilzunehmen, oder einfach nur zu Verweilen.

Nach den Abschlussgottesdiensten am Sonntag klang die Veranstaltungsreihe bei einem großen Mahl auf dem Domplatz aus,
während man an Domführungen und Besichtigungen des Hochaltars noch bis zur Vesper um 15 Uhr teilnehmen konnte.

Es war ein wohl gelungenes Wochenende mit Veranstaltungen für jedermann, die nicht nur für Gläubige interessant waren.
Auch altansässige Münsteranerinnen und Münsteraner konnten hier noch etwas über ihre Stadt und deren Geschichte erfahren.

Weiterführende Links:

Webseite des St.-Paulus-Dom zu Münster
Webseite zum Domjubiläum
Webseite des Bistum Münster
St.-Paulus-Dom zu Münster bei Wikipedia

Elf Monde über Münster

„Ist das Kunst, oder kann das weg?“ ist der verbreitetste kritische Spruch über Kunstwerke, mit denen Passanten im ersten Augenblick nichts anfangen können.
Doch über Kunst lässt sich bekanntlich nicht streiten. Dem einen gefällt es, dem anderen nicht.
Und während dem einen ein Kunstprojekt etwas sagt, bleibt dem anderen eine Bedeutung und Wirkung versagt.

Und genau hierauf setzen Künstler Tobias Rehberger und die Initiatoren, zu denen ISG Bahnhofsviertel Münster e. V. und Stadt Münster gehören –
Diskurs über Kunst im öffentlichen Raum anzustoßen.

Moon in Alabama“ nennt Rehberger das Projekt, das beinhaltet elf der 69 Strom- und Schaltkästen im Bahnhofsviertel künstlerisch umzugestalten.
Die ersten Kästen wurden bereits im vergangenen Jahr eingeweiht und heute feiert das vor einem Jahr besiegelte Projekt mit der festlichen Einweihung der letzten Kästen seine Fertigstellung.
Elf Kästen stehen für elf Monde an elf Orten in der Welt.
Also nicht nur der Bundesstaat Alabama in den USA, sondern auch Ibiza auf den Balearen, Lampertswalde in Sachsen, Tschornobyl in der Ukraine, Taormina in Sizilien, der Gletschersee Jökulsárlón auf Island, Kyoto in Japan, Baku in Aserbaidschan, Jericho in Palästina, Wanne Eickel im Ruhrpott und dem indischen Bundesstaat Goa.

Schmiedemeister und Künstler Werner Paß aus Havixbeck war für die handwerkliche Umsetzung der Kunstwerke zuständig, die jetzt in teils schrillen Farben die Straßen zwischen Bahnhof und Innenstadt säumen.
Technische Rafinesse im inneren sorgt dafür, dass der an jedem Schaltkasten befindliche künstliche Mond genau dann scheint, wenn er es in Wirklichkeit auch an dem Ort tut, den er jetzt als Kunstwerk repräsentiert.

Über eins kann man dann doch streiten und das sind die Kosten von rund 500.000 Euro. Zwar brüstet sich Initiator Peter Cremer von der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Bahnhofsviertel Münster e.V. rund die Hälfte davon bei Sponsoren in den eigenen Reihen gesammelt zu haben, doch teilen sich Stadt Münster und das Land NRW in Zeiten klammer Kassen und nach schon vorhandener Kritik am ebenso teuren Picassoplatz, die verbleibenden 250.000 Euro.

Bleibt abzuwarten ob sich der erwartete Erfolg im Rahmen der sich alle zehn Jahre wiederholenden, internationalen Ausstellung, Skulptur.Projekte, im Jahr 2017 auszahlt, bei der rund 500.000 Besucher erwartet werden.

Und das sind die elf umgestalteten Schaltkästen mit Ihrem Standort im Bahnhofsviertel:

1. Moon in Ibiza – Berliner Platz
Moon over Ibiza

2. Moon in Lampertswalde – Bahnhofstraße 19
Moon over Lampertswalde

3. Moon in Tschornobyl – Bahnhofstraße 12
Moon over Tschornobyl

4. Moon in Alabama – Bahnhofstraße Ecke Urbanstraße
Moon over Alabama

5. Moon in Taormina – Servatiiplatz
Moon over Taormina

6. Moon in Jökulsárlón – Urbanstraße Ecke Achtermannstraße
Moon over Jökulsarlon

7. Moon in Kyoto – Von-Vincke-Straße
Moon over Kyoto

8. Moon in Baku – Von-Vincke-Straße Ecke Windthorststraße
Moon over Baku

9. Moon in Jericho – Engelstraße Ecke Herwarthstraße
Moon over Jericho

10. Moon in Wanne Eickel – Engelenschanze
Moon over Wanne Eickel

11. Moon in Goa – Von-Steuben-Straße 23
Moon over Goa

Und? Was meint Ihr? Ist das Kunst, oder kann das weg?

Weiterführende Links:

Projektseite mit Übersichtsplan zum herunterladen als PDF
Zeitungsartikel „Stromkästen sollen für 500.000 Euro zu Kunstwerken werden“, Münstersche Zeitung

 

Urban Knitting

Es geht wieder los.

Eigentlich ist es schon seit einer Weile losgegangen, in Münster.

Die Rede ist vom Guerilla Knitting, auch Urban Knitting, Radical Stitching, Yarn bombing oder gestricktem Graffito bei dem Gegenstände im öffentlichen Raum durch Stricken verändert werden.

Seien es Laternenmäste, oder andere Gegenstände im Innenstadtbereich, alles kann Ziel der Aktion werden.
Es wird umhäkelt, umstrickt und bunt gestaltet was alltäglich im Alltag der Stadt erscheint.

Im Stadtbereich Münsters habe ich in Nähe des Domplatzes einige umgewandelte Objekte bestaunen können:

Urban Knitting Münster 2013    Urban Knitting Münster 2013

Noch bis April geht die gemeinsame Aktion von Münsteranern und Münsteranerinnen, Tiefbauamt, Ordnungamt und Stadtwerke Münster die Farbe mit Wollmanschetten für Pfosten, Ampeln und Laternen Farbe in die Stadt bringen wollen.

Habt Ihr auch schon eingehäkelte Objekte in Münster bestaunen können?

Weiterführende Informationen :

Ideenverteiler – Urban Knitting Aktion „Hand drauf!“