750 Jahre St.-Paulus-Dom zu Münster

Vor 750 Jahren wurde Münsters bedeutendster Kirchenbau eingeweiht. Der St.-Paulus-Dom zu Münster.
Nicht die größte und nicht der erste, sondern dritte Dom am Platz, aber Wahrzeichen der Stadt Münster bis heute.

Dieses Jubiläum hat das Bistum Münster zum Anlass einer großen Feier genommen, zu dem alle eingeladen waren.
Das Programm war vielfältig. Neben vielen Gottesdiensten, Führungen und informative Veranstaltungen zum Thema Dom und seiner Geschichte,
gab es auch auch ein Konzert mit Adel Tawil auf dem Schlossplatz, mit 10.000 Fans. Weitere Live-Musik gab es in den Abendstunden auf dem Prinzipalmarkt.

Das wohl krönende Highlight war das am Samstag und Sonntag Abend das Son et Lumièreein in Frankreich entstandenes Licht- & Tonspektakel in dessen Mittelpunkt der Dom im Rahmen seines Jubiläums selbst stand, der bis auf diese Veranstaltung rund um die Uhr geöffnet war.
Es war das erste Mal, dass eine deutsche Kathedrale so in Szene gesetzt wurde.

Die Illumination zog viele interessierte Zuschauer von jung bis alt auf den Domplatz. Ähnlich voll war der Platz zuletzt bei Auftritten internationaler Künstler auf dem Eurocityfest.
Beginn und Schluß der Performance wurden mit „Die Schöpfung“ von Josef Haydn und „Te Deum” von Anton Bruckner von den Chören der Dommusik und dem Kourion Orchester Münster unter Leitung von Domkapellmeister Andreas Bollendorf intoniert.

Spektakuläre Bilder und Animationen wurden dabei auf die Front des Doms projiziert, wobei das bereits früher errichtete Westwerk mit den beiden Türmen verdunkelt blieb.
Es wurde in eindrucksvoller Weise die Geschichte des Doms in bunten Bildern dargestellt, die dann in das Thema „Willkommen im Paradies“ überleiteten, unter welchem das Jubiläumswochenende stand. Der Begriff „Paradies“ bezeichnet aber eben auch den zweigeschossigen Vorbau an der Südseite des Westquerschiffs.

Die Nacht über stand der Dom wieder für jedermann offen. Beim Nachtleben im Dom konnte man den bunt ausgeleuchteten Innenraum des Doms erleben.
Videoclips, Kirchenführungen und Aktionen luden ein oder man konnte einfach die Momente der Stille genießen. Von 3 bis 7 Uhr gab es Gelegenheit an Nachtgebeten teilzunehmen, oder einfach nur zu Verweilen.

Nach den Abschlussgottesdiensten am Sonntag klang die Veranstaltungsreihe bei einem großen Mahl auf dem Domplatz aus,
während man an Domführungen und Besichtigungen des Hochaltars noch bis zur Vesper um 15 Uhr teilnehmen konnte.

Es war ein wohl gelungenes Wochenende mit Veranstaltungen für jedermann, die nicht nur für Gläubige interessant waren.
Auch altansässige Münsteranerinnen und Münsteraner konnten hier noch etwas über ihre Stadt und deren Geschichte erfahren.

Weiterführende Links:

Webseite des St.-Paulus-Dom zu Münster
Webseite zum Domjubiläum
Webseite des Bistum Münster
St.-Paulus-Dom zu Münster bei Wikipedia

Freies WLAN in Münster

Kein Jahr ist es her, da rollte der WLAN-Aktionismus durch die Presse.
Gratis-WLAN in den Innenstädten hier, halbe Stunde gratis WLAN bei der Bahn, dort.
Hotspots an jeder Straßenecke.
Gerufen haben alle danach.

Umsetzung in den Städten schwach

Viele Kommunen befürworten den Ausbau eines flächendeckenden und kostenlos nutzbaren WLAN-Netzes in Ihren Innenstädten.
Logisch, denn sie profizieren davon. Jedes Foto eines Touristen auf Twitter oder Facebook, jedes Video auf Youtube ist gratis Werbung für die Stadt, lokale Gewerbe und Gastronomie.
Sei es aus dem Museum, von Sehenswürdigkeiten oder aus dem gemütlichen Altstadt-Café.
Die Stadt Pforzheim war in Deutschland Vorreiter unter den Großstädten und bietet seit Ende letzten Jahres in der Innenstadt einheitliches freies Highspeed-WLAN.
Berlin, Heidenheim, Düsseldorf und weitere folgten und überdecken mit wenigen WLAN-Hotspots lediglich die belebten Innenstädte.
Der Schwachpunkt hierbei: Meistens ist eine Registrierung erforderlich.
Ein Killerfaktor, nicht nur für Touristen.

Funke bei der Stadt noch nicht übergesprungen

Auch in Münster kam die Forderung nach WLAN in der Stadt in die Öffentlichkeit, nachdem einige Parteien Anträge & Ratsvorlagen präsentierten.
Trotz dem daraus folgenden Ratsbeschluss ist von Seiten der Stadt seither aber kaum etwas passiert. Kein Wunder:
Eine flächendeckende Infrastruktur ist teuer und die Kassen sind leer.
Mit Institutionen, Firmen und auch Vereinen wolle man den weiteren Ausbau vorantreiben, hieß es.
Das kann allerdings dauern, denn von Seiten der Stadt stellt man lediglich Zugang und Strom in öffentlichen Gebäuden bereit.

Störerhaftung als WLAN-Killer

Derweil haben einige Gastronomen und Gewerbetreibende auf eigene Kappe in Ihren Räumen WLAN eingerichtet, um es den Kunden als Service zur Verfügung zu stellen.
Auch hier muß man sich registrieren, oder man bekommt auf Anfrage einen Bon mit einem zeitlich begrenzten Zugangscode.
Das Risiko liegt hier aber immer noch bei den Anbietern.
Sie setzen sich mit dem zur Verfügung stellen ihres WLAN der Störerhaftung aus, über die in Deutschland immer wieder gestritten wird.
Diese besagt im Internetrecht quasi eine Haftung des Anschlussinhabers, wenn über seinen Anschluss Unfug verzapft wird.
Auch Privatleute schrecken daher davor zurück, Ihr WLAN öffentlich zur Verfügung zu stellen, aus Angst stellvertretend für die Nutzer haftbar gemacht zu werden.

Freifunk – Die Lösung. Einfach, schnell und sicher.

Dabei ist alles so einfach. Seit geraumer Zeit expandiert eine Initiative in Deutschland, die sich zur Aufgabe gemacht hat, ein nicht-kommerzielles WLAN-Netz aufzubauen.
Freifunk nennt sich das ganze und hat in Deutschland den Ursprung in Berlin. Findige Programmierer haben eine Software für gängige, günstige und weit verbreitete WLAN-Router geschrieben, die es den Besitzern ermöglicht, Ihren Internetanschluß über WLAN zu teilen, und zwar ohne Risiko.


Freifunk ist sicher, denn der freigegebene Datenverkehr wird vom Heimanschluß getunnelt über Freifunk-Server in Schweden des Freifunk Rheinland e.V. geleitet und von dort aus gelangt man dann erst auf die Webangeboten, die man aufrufen möchte. Egal ob Messengerdienste auf dem Smartphone, Youtube, Email oder surfen auf Webseiten.
Und auch in Münster wächst gerade so ein freies Gemeinschaftsnetz unter dem Namen
Freifunk-Münster„.
Hier treibt ein harter Kern technik-affiner Menschen, unterstützt von den Mitgliedern des Warpzone e.V. das Projekt mit großen Schritten voran.
Am Hawerkamp bespielen die Jungs und Mädels Router mit Software, tüfteln am Ausbau des Netzes,
oder versorgen beispielsweise das Kreuzviertelfest vor Ort mit WLAN.

WLAN-Netz. Von Bürgern, für Bürger.

Das Prinzip ist einfach. Jeder kann mitmachen, egal ob Privatperson, Unternehmer, Gastronom, öffentliche Institution, Kirche oder Verein.
Was man benötigt ist ein lediglich ein Freifunk-tauglicher WLAN Router, den man mit seinem vorhandenen (DSL)-Router verbindet.


Diese sind neu ab 15 Euro im Handel zu erwerben. Eventuell liegt zuhause bereits so ein Gerät herum.
Wer sich nicht auskennt, kann auch direkt bei den Freifunkern nachfragen,
ob sie gerade vorkonfigurierte Geräte auf Lager haben, die man dann zum Selbstkostenpreis erwerben kann.
Das Einrichten des Routers ist einfach. Ist der Router bereits mit der Freifunksoftware (Firmware) bespielt, fällt nur eine einmalige Einrichtung an.
Dazu muß die Startseite der Routeroberfläche aufgerufen und die dortigen Felder und Optionen ausgefüllt werden.
Hier kann ein Name des WLAN-Knotens eingegeben werden, man kann den Anteil der Bandbreite seines Internetanschlusses einstellen,
und ob sein Freifunkknoten auf der Übersichtskarte erscheinen soll.
Es wird dann ein Code generiert, den man zum freischalten an das Freifunk-Team Münster sendet. Die schalten den Router einmalig frei und es kann los gehen.
Jeder im Umfeld des Routers kann das Netz nutzen. Einfach mit dem WLAN „Freifunk“ verbinden. Da es ein freies WLAN ist, ist ein Passwort nicht erforderlich.
Eine Anleitung steht auf der Webseite zur Verfügung. Auch hier gilt das Angebot Mittwochs um 19 Uhr am Hawerkamp vorbeizuschauen.
In der Regel ist immer jemand da, der einem für Rat und Tat zur Verfügung steht.

Viele Anwendungsmöglichkeiten für die Zukunft

Daß die ganze Sache einfach ist, kann ich bestätigen. Auch ich habe mir einen Freifunk-Router besorgt, konfiguriert und angeschlossen.
Meine Gäste können das Freifunk-Netz nutzen und ich muß mir keine Sorgen um die Störerhaftung machen.
Je mehr beim Projekt Freifunk Münster mitmachen, desto dichter wird das Netz und um so unabhängiger wird Münster von kommerziellen Anbietern.
Theoretisch wäre es möglich, dass man so ein lokal völlig autarkes Netz erstellt, das komplett unabhängig von Internetprovidern ist.
Gesetzt den Fall, das komplette Internet würde beim nächsten Jahrhundertregen in Münster ausfallen,
könnte Kommunikation und Datentransfer über das Freifunk-Netz gewährleistet werden.
Auch könnten Internetunabhängige Datendienste jeglicher Art angeboten werden. Dazu müßte das Freifunk-Netz allerdings sehr engmaschig sein.
Davon ist Münster im Moment derzeit noch etwas entfernt, aber das hiesige Netz wächst rapide.

In den letzten Monaten ist „Freifunk Münster“ bereits auf derzeit 85 Knoten über 370 Knoten angewachsen, die ihren Internetanschluß mit der Allgemeinheit teilen.
Tendenz: steigend. Auch ausbauschwache Gebiete können von Freifunk profitieren.

Nutzungsverlauf

Das gesamte Hawerkamp-Areal wurde so vernetzt und auch viele münstersche Gewerbetreibende und Gastronomen bieten ihren Kunden das kostenlose Freifunk-Netz.
Schloßgarten-Café, oder die Peacock-Lounge zum Beispiel, um nur einige zu nennen.
Und eines steht auch fest: Wo Netz ist, da sind auch Leute 🙂
Also macht mit und beteiligt euch aktiv am Netzausbau in Münster 😉
Hier nochmal ein kurzer Videoclip, worum es bei Freifunk geht:

Und hier noch ein ausführliches Einführungsvideo von Freifunk Münster:

Update 14.05.2015
Mittlerweile gibt es über 350 Freifunk-Knotenpunkte im Münsterland.  Das Freifunk Netz wächst in Münster und der Umgebung.
Darüber hinaus, haben die Freifunker aus der Warpzone in Münster die Verbindung an den Backbone im Rheinland angeschlossen.
Diese gelten selbst als Provider und die Verbindung über Schweden entfällt. Das ist insofern gut, als das die Verbindung stabiler sein soll und das Angebot der Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten können jetzt ohne Einschränkungen genutzt werden.

Der Freifunk Rheinland e.V. als Betreiber des Backbones ist eingetragener Internet Registrar bei der RIPE NCC und kann IP Adressen an andere Freifunk Communities vergeben.
Dadurch ist man jetzt technisch und rechtlich ein Internet Service Provider (ISP).

Als ISP ist der Freifunk Rheinland e.V. von der Störerhaftung ausgeschlossen.
Vorher war die Umleitung über Schweden notwendig da diese Ausnahme nicht gegriffen hat.

Die SSID des Freifunk Netzwerkes werden ab dem 20. Mai nicht mehr unter „freifunk.muenster.net“, sondern nur noch unter „Freifunk“ betrieben.

Weiterführende Links:

Freifunk Münster
Kurzübersicht: Was ist Freifunk?
– Förderverein Freie Netzwerke e. V.
Aktueller Status Freifunknetz Münster

Fusion am Lokalmedien-Himmel

Eine Meldung schlug heute ein, wie eine Bombe.

Die Münstersche Zeitung ist Sanierungsfall.
Das Medienhaus Lensing will sein, laut eigenem Wortlaut, „defizitäres Blatt“ loswerden und schliesst gleichzeitig auch zwei Lokalredaktionen der Ruhrnachrichten im Ruhrgebiet.
Hinter den Vorhängen ist die Entscheidung schon gefallen – Übernehmen soll die MZ das Verlagshaus Aschendorff, dem die Westfälischen Nachrichten gehören.
Da solch eine Übernahme zu einem Lokalmedien Monopol führt, muss das Kartellamt noch zustimmen, bei dem ein entsprechender Antrag bereits eingereicht wurde.

Mit der Sanierungsfusion will der Aschendorff Verlag zwar „…die publizistische Vielfalt in der Zeitungslandschaft Münsters und des Münsterlandes aufrechterhalten…“, aber
ein konkreter Plan wurde noch nicht bekanntgegeben. Auch was die Arbeitsplätze bei der Münsterschen Zeitung anbelangt, gibt es keine Auskünfte.
Erst 2007 entließ das Medienhaus Lensing die komplette Lokalredaktion der Münsterschen Zeitung auf einen Schlag. 18 Redakteure standen von heute auf morgen auf der Straße.

Sollten Westfälische Zeitung und Münstersche Zeitung auch redaktionell eng verknüpft werden, wäre das ein trauriger Tag für die Lokalmedienvielfalt in Münster.
Die Münstersche Zeitung bot bisher immer eine Alternative bei der Meinungsbildung und war vor allem bei jüngeren Lesern beliebt.

Dennoch führte die schwache Auflage der MZ-Printausgabe mit 19.500 Exemplaren in Münster, Steinfurt und Greven, sowie ein Rückgang bei den Anzeigenerlösen zur heutigen Situation, die auch die „Bezahlschranke“ bei Online Artikeln, wie auch der elektronische Vertrieb mit ePaper nicht wett machen konnte.
Konkurrent WN liegt hier mit einer Auflage von ~40.000, alleine im Stadtgebiet von Münster, weit vorne. Im ganzen Münsterland sind es sogar 115.000 Exemplare.

Zu hoffen bleibt, dass die Einschnitte vom neuen Mutterhaus Aschendorff nicht all zu tief sind und Münsters letzte Lokalmedienalternative in Wort & Schrift, unabhängig bleibt.
Zuletzt verabschiedete sich das, 2007 von ehemaligen MZ-Redakteuren gegründete, Online Stadtmagazin „Echo-Münster“ im Januar 2013 von der Bildfläche, nachdem schon im Mai 2010 alle bis auf den Sport-Ressort geschlossen wurden.

Aschendorff übernimmt die Münstersche Zeitung

Elf Monde über Münster

„Ist das Kunst, oder kann das weg?“ ist der verbreitetste kritische Spruch über Kunstwerke, mit denen Passanten im ersten Augenblick nichts anfangen können.
Doch über Kunst lässt sich bekanntlich nicht streiten. Dem einen gefällt es, dem anderen nicht.
Und während dem einen ein Kunstprojekt etwas sagt, bleibt dem anderen eine Bedeutung und Wirkung versagt.

Und genau hierauf setzen Künstler Tobias Rehberger und die Initiatoren, zu denen ISG Bahnhofsviertel Münster e. V. und Stadt Münster gehören –
Diskurs über Kunst im öffentlichen Raum anzustoßen.

Moon in Alabama“ nennt Rehberger das Projekt, das beinhaltet elf der 69 Strom- und Schaltkästen im Bahnhofsviertel künstlerisch umzugestalten.
Die ersten Kästen wurden bereits im vergangenen Jahr eingeweiht und heute feiert das vor einem Jahr besiegelte Projekt mit der festlichen Einweihung der letzten Kästen seine Fertigstellung.
Elf Kästen stehen für elf Monde an elf Orten in der Welt.
Also nicht nur der Bundesstaat Alabama in den USA, sondern auch Ibiza auf den Balearen, Lampertswalde in Sachsen, Tschornobyl in der Ukraine, Taormina in Sizilien, der Gletschersee Jökulsárlón auf Island, Kyoto in Japan, Baku in Aserbaidschan, Jericho in Palästina, Wanne Eickel im Ruhrpott und dem indischen Bundesstaat Goa.

Schmiedemeister und Künstler Werner Paß aus Havixbeck war für die handwerkliche Umsetzung der Kunstwerke zuständig, die jetzt in teils schrillen Farben die Straßen zwischen Bahnhof und Innenstadt säumen.
Technische Rafinesse im inneren sorgt dafür, dass der an jedem Schaltkasten befindliche künstliche Mond genau dann scheint, wenn er es in Wirklichkeit auch an dem Ort tut, den er jetzt als Kunstwerk repräsentiert.

Über eins kann man dann doch streiten und das sind die Kosten von rund 500.000 Euro. Zwar brüstet sich Initiator Peter Cremer von der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Bahnhofsviertel Münster e.V. rund die Hälfte davon bei Sponsoren in den eigenen Reihen gesammelt zu haben, doch teilen sich Stadt Münster und das Land NRW in Zeiten klammer Kassen und nach schon vorhandener Kritik am ebenso teuren Picassoplatz, die verbleibenden 250.000 Euro.

Bleibt abzuwarten ob sich der erwartete Erfolg im Rahmen der sich alle zehn Jahre wiederholenden, internationalen Ausstellung, Skulptur.Projekte, im Jahr 2017 auszahlt, bei der rund 500.000 Besucher erwartet werden.

Und das sind die elf umgestalteten Schaltkästen mit Ihrem Standort im Bahnhofsviertel:

1. Moon in Ibiza – Berliner Platz
Moon over Ibiza

2. Moon in Lampertswalde – Bahnhofstraße 19
Moon over Lampertswalde

3. Moon in Tschornobyl – Bahnhofstraße 12
Moon over Tschornobyl

4. Moon in Alabama – Bahnhofstraße Ecke Urbanstraße
Moon over Alabama

5. Moon in Taormina – Servatiiplatz
Moon over Taormina

6. Moon in Jökulsárlón – Urbanstraße Ecke Achtermannstraße
Moon over Jökulsarlon

7. Moon in Kyoto – Von-Vincke-Straße
Moon over Kyoto

8. Moon in Baku – Von-Vincke-Straße Ecke Windthorststraße
Moon over Baku

9. Moon in Jericho – Engelstraße Ecke Herwarthstraße
Moon over Jericho

10. Moon in Wanne Eickel – Engelenschanze
Moon over Wanne Eickel

11. Moon in Goa – Von-Steuben-Straße 23
Moon over Goa

Und? Was meint Ihr? Ist das Kunst, oder kann das weg?

Weiterführende Links:

Projektseite mit Übersichtsplan zum herunterladen als PDF
Zeitungsartikel „Stromkästen sollen für 500.000 Euro zu Kunstwerken werden“, Münstersche Zeitung