Betonbeats & Bunkerbands

Münster entledigt sich nach und nach immer mehr von alten Liegenschaften.
So werden teilweise auch die alten Hochbunker aus dem 2. Weltkrieg zurückgebaut, wie zum Beispiel der
Bunker an der Ottostraße.

Nun soll auch der Schützenhofbunker in Münster, von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben veräussert werden.

Im Gegensatz zum Bunker an der Ottostraße dient der einstige Schutzraum an der Hammer Straße, Ecke Wörthstraße aber nicht als Lagerraum, sondern ist Heimat und Proberaum für rund 30 lokale Bands und Gruppen, wie Treibsand,  Elektrogrill, Feed the Ghost, Beta Surfers, Longdistancecalling, Neaera,  Wintermond um nur einige wenige zu nennen.

Zahlreiche neue Interessenten gibt es schon für den Schützenhofbunker, obwohl der jetzige Mieter, die Kulturelle Interessengemeinschaft aus Herne, gerne noch verlängert hätte.
Die Bands stünden so mit auslaufender Frist ab dem 1. April diesen Jahres auf der Straße.
Und dass ohne einen neuen Proberaum. Man fühlt sich von der Stadt im Stich gelassen.

Obwohl vor geraumer Zeit Kulturprojekte, wie die Musikhalle in Münster, zur Diskussion standen, findet sich bislang in Sachen Schützenhofbunker kein Gehör und somit in Zukunft kein Ort, an dem die 30 Bands aus dem Schützenhofbunker
demnächst proben könnten.

Die Proberaumgemeinschaft Schützenhofbunker hat daraufhin eine Unterschriftenaktion gestartet und gestern rund 600 Unterschriften in Form einer Bürgeranregung an den Rat der Stadt Münster übergeben.

In einem Benefizkonzert in der Baracke Münster wollen am Freitag, den16. März 2012, sechs Bands der Gemeinschaft noch einmal auf sich aufmerksam machen und für Münsters freie Musikszene kämpfen.

Alle sind recht herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
Los gehts mit dem Einlass ab 19:00 Uhr Scharnhorststraße 100 in Münster, Beginn dann um 19:30 Uhr.

Weitere Hinweise zur Veranstaltung auf Facebook.

Dieser Abend ist ein Pflichttermin für alle, die auch weiterhin in Musik „Made in Münster“ hören wollen.

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